Handball für (H)alle – Gemeinsam in die Zukunft
Halle (Westf.), 19. Januar 2026 – Die Handballabteilungen von Union 92 Halle e. V. und der TG Hörste e. V. haben ihre Mitglieder am 19. Januar 2026 in vereinsinternen Versammlungen darüber informiert, künftig eng zusammenzuarbeiten und die Gründung eines gemeinsamen Handballvereins in Halle Westfalen anzustreben.
Gemeinsame Vision für den Handball in Halle Westfalen
Unter dem Leitgedanken „Handball für (H)alle – gemeinsam in die Zukunft“ verfolgen beide Vereine das Ziel, den Handballsport in Halle langfristig zukunftssicher aufzustellen. Herausforderungen wie knapper werdende ehrenamtliche Kapazitäten, veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen sowie die Nachwuchsgewinnung machen aus Sicht beider Vereine neue, gemeinsame Strukturen notwendig. Diese sollen dazu beitragen, das große Potenzial des Handballsports in Halle nachhaltig zu entwickeln und zu stärken.
Fokus auf Jugendarbeit und nachhaltige Vereinsstrukturen
Im Mittelpunkt der Planungen steht die Gründung eines neuen Vereins, der auf einer starken und nachhaltigen Jugendarbeit aufbaut. Ein einheitliches Jugendkonzept, qualifizierte Trainerinnen und Trainer sowie die Bündelung bewährter Projekte und Veranstaltungen sollen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen attraktive Perspektiven sowie differenzierte Angebote im Leistungs- und Breitensport eröffnen.
Entlastung des Ehrenamts und effiziente Ressourcennutzung
Darüber hinaus vereinfacht ein gemeinsamer Verein zahlreiche organisatorische Aufgaben auf der Verwaltungsebene und entlastet damit die ehrenamtlich Engagierten. Gemeinsame Ressourcen – etwa die Nutzung der gleichen Sporthallen oder die Unterstützung durch Sponsoren – können künftig effizienter und zielgerichteter eingesetzt werden.
Geplanter Zusammenschluss mit klarer Struktur
Der Zusammenschluss soll strukturiert und mit Augenmaß über einen Zeitraum von rund zwei Jahren erfolgen. Ein paritätisch besetztes Hauptgremium sowie mehrere Arbeitsgruppen arbeiten derzeit an tragfähigen Konzepten. Ziel ist es, zur Saison 2028/29 gemeinsam in den Spielbetrieb zu starten. Als Grundlage dieses Prozesses wurde Anfang Dezember eine Absichtserklärung von den Vorständen beider Vereine unterzeichnet.
Transparenz, Beteiligung und Bewahrung der Traditionen
Allen Beteiligten ist die Tragweite dieses Vorhabens ebenso bewusst wie die damit verbundenen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, bestehende Traditionen zu bewahren und gleichzeitig gemeinsam eine neue Identität für den Handball in Halle zu entwickeln. Die Mitglieder beider Vereine werden während des gesamten Prozesses transparent informiert und aktiv eingebunden.