Der diesjährige Kreispokal des Handballkreises Gütersloh bot am Wochenende beste Werbung für den heimischen Handballsport – und Union 92 Halle spielte dabei eine prägende Rolle. Während am Samstag das Viertelfinale in verschiedenen Gruppen stattfand, folgten am Sonntag in Harsewinkel die Halbfinal- und Endspiele.

Kreispokal: Viertelfinale

Unsere erste Damen traf als Oberligist nach dem kurzfristigen Rückzug der HSG Werther-Borgholzhausen über die volle Spielzeit auf die Regionalliga-Vertretung der TG Hörste. Hörste wurde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit 29:21 durch. Trotz der Niederlage präsentierte sich Halle stark und hielt das Temp bis in die Schlussphase hoch.

Für die 2. Damen gab es dagegen gleich zwei Erfolgserlebnisse zu feiern. Das Bezirksliga-Team überraschte zunächst mit einem eindrucksvollen 20:12-Erfolg über den klassenhöheren Oberligisten SpVg Hesselteich. Im zweiten Spiel gelang gegen Ligakonkurrent TSG Harsewinkel ein knapper 10:9-Sieg, der gleichzeitig den Einzug in die Finalrunde bedeutete.

Auch die 1. Herren sorgten für positive Schlagzeilen. Nach dem 4:3-Erfolg über Bezirksligist und Liga-Rivale SpVg Versmold gelang ein echter Pokalcoup. Nach dem 11:11 zum Spielende behielt die Mannschaft gegen den Oberligsten Spvg Steinhagen nach 7-Meter-Werfen die Oberhand und qualifizierte sich ebenfalls für die Finalrunde am Sonntag.

Kreispokal: Finalrunde

Hier mussten beide Teams der höheren Konkurrenz Tribut zollen. Die 2. Damen unterlag zunächst den TV Verl 2 (Verbandsliga) mit 13:21 und traf anschließend im Spiel um Platz drei auf die Regionalliga-Damen des TuS Brockhagen. In einer packenden Partie verpasste die Union nur knapp eine weitere Überraschung und verlor mit 13:15.

Die 1. Herren bekamen es in der Finalrunde ausschließlich mit Regionalligisten zu tun. Gegen die TG Hörste verkaufte sich das Team stark und blieb lange im Spiel, ehe man mit 14:23 unterlag. Im anschließenden Duell gegen die Sportfreunde Loxten hieß es am Ende 17:24.

Resümee

Ein tolles Handballfest mit großer Stimmung und zwei vierten Plätzen, mit denen im Vorfeld wohl kaum jemand gerechnet hatte – und die einmal mehr zeigen, welches Potenzial den den Haller Teams steckt.